2010-04 Buehne2

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Schneck besucht die Müllerschule in Wittingen

Der SPD Landtagsabgeordnete informierte sich im Gespräch mit dem Leiter der Müllerschule OStR Hans-Rainer Rhode und dem Vorsitzender des Prüfungsaus-schusses Hubertus Nitschke über die Situation und Ausbildung an der Müllerschule.

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Klaus Schneck mit dem Prüfungsaussschuss und den Lehrkräften der Müllerschule. Hubertus Nitzschke (2.v.l.) - Vorsitzender des Prüfungsausschusses und OStR-Hans-Rainer Rhode (4.v.r.) Leiter der Müllerschule im Gespräch mit Klaus Schneck.

Jungen Menschen, die den Beruf des Müllers bzw. der Müllerin erlernen möchten, stehen in Deutschland nur noch zwei Berufsschulen zur Verfügung, für Norddeutschland ist die Müllerschule in Wittingen zuständig. Klaus Schneck Landtagsabgeordneter machte sich bei seinem Besuch ein Bild von der derzeitigen Ausbildungssituation eines Müllers. Neben Stuttgart gibt es seit mehr als 25 Jahren in Wittingen die "Müllerschule".
Diese ist eine Abteilung der Berufsbildenden Schulen II des Landkreises Gifhorn, berichtete der Leiter Hans-Rainer Rhode. Hier absolvieren die Auszubildenden den theoretischen Teil ihrer Berufsausbildung. "Der Beruf des Müllers hat auch in der heutigen Zeit als traditionsreicher Handwerksberuf überlebt", erklärt Hubertus Nitschke. "Allerdings hat sich auch dieses Berufsbild verändert und sich den technischen Entwicklungen angepasst. Und dafür benötigen die mittelständischen bis Großunternehmen gut ausgebildete Fachkräfte." In der Müllerschule in Wittingen stehen den zukünftigen Müllerinnen und Müllern neben den Klassenräumen auch eine Demonstrationsmühle sowie ein Labor und eine Werkstatt zur Verfügung. Der Unterricht findet in Blockform statt, das heißt, die Auszubildenden besuchen zweimal jährlich für jeweils sechs Wochen die Berufsschule in Wittingen.



Während dieser Zeit werden die Schüler an zwei möglichen Standorten im Stadtgebiet unterge-bracht und mit Frühstück und Abendbrot verpflegt. Die Kosten hierfür übernimmt in den meisten Fällen der Ausbildungsbetrieb. Für den Abschluss eines Ausbildungsvertrages ist kein besonderer Schulabschluss vorgeschrieben. Rhode berichtete aus seinen Erfahrungen, dass motivierte Schülerinnen und Schüler in der Regel die Gesellenprüfung bestehen und dass in Deutschland ausgebildeten Müller mit ihren organisatorischen, technischen und kaufmännischen Fähigkeiten weltweit gefragt sind, so dass es in diesem Bereich kaum Arbeitslosigkeit gibt. 

 

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