Gifhorn Nord
"Gifhorner Rose" geht nach Tülau
Marlies und Klaus Dohrmann erhalten Auszeichnung für soziales Engagement Von Detlev E. Deipenau
Marlies und Klaus Dohrmann umringt von Klaus Schneck (v.l.), Hubertus Heil, Detlef Tanke, Ulf Neumann und Klaus Gieseke.
Schwülper/Tülau. In der Okerhalle von Schwülper wurde am Samstagnachmittag erstmalig ein Preis für ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement verliehen. Wie die Stifter der "Gifhorner Rose" genannten Auszeichnung, die SPD-Politiker Hubertus Heil, Detlef Tanke und Klaus Schneck gemeinsam verlauten ließen, sollen damit Bürger unserer Region geehrt werden, die sich in ihrer Freizeit für das Wohl ihrer Mitbürger einsetzen.Vor einiger Zeit hatten die Politiker über die Presse dazu aufgerufen, besonders engagierte ehrenamtlich tätige Persönlichkeiten für diesen Preis vorzuschlagen. Aus den zahlreichen Vorschlägen sollten nun die am häufigsten Genannten, geehrt werden.Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion und -Abgeordneten für den Wahlkreis Peine-Gifhorn, Hubertus Heil, bezauberte die Sängerin Imanthi Gräflich Monard aus Lüder mit ihrer wunderbaren Stimme die Gäste. Im Anschluss wurden die Nominierten von den Preisstiftern sowie dem Leiter des Gifhorner Forums, Klaus Gieseke, und dem Diplom-Sozialpädagogen Ulf Neumann vorgestellt.Insgesamt wurden 16 Personen nominiert, die sich in unterschiedlichen Bereichen wie Freiwillige Feuerwehr, DLRG, Kirche oder Sportvereinen und sozialen Einrichtungen über das übliche Maß hinaus und seit vielen Jahren engagieren. Stellvertretend für alle sei Jürgen Möhle aus Gifhorn genannt, der seit 60 Jahren aktiv und in der verschiedensten Positionen, seinen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr versieht.Mit einer Rose, einer Ehrenurkunde, Sachpreisen und einer Einladung zu einem Besuch in seinem Berliner Büro bedankte sich Hubertus Heil im Namen aller Mitbürger für ihren Dienst am Menschen.Als erste Preisträger der "Gifhorner Rose" wurde das Ehepaar Marlies und Klaus Dohrmann aus Tülau ausgewählt, die sich seit langen Jahren sowohl für den Blinden- und Sehbehindertenverein Braunschweig, als auch für den Verein Pro Retina Deutschland e.V. engagieren.
In seiner Laudatio würdigte der Knesebecker Landtagsabgeordnete Klaus Schneck die Preisträger für ihr seit mehr als zwanzig Jahre währendes Engagement als Initiatoren und Organisatoren von Veranstaltungen im Bereich der Blinden- und Sehbehinderten-Betreuung. Dafür stellen Dohrmanns vielfach das eigene Haus und Grundstück in Tülau zur Verfügung. "Obwohl selbst gehandicapt, gehen ihre Aktivitäten damit weit über das übliche Maß hinaus. Als Anerkennung ihrer vielen Verdienste um die Betreuung blinder- und sehbehinderter Menschen ist es mir darum eine große Ehre, sie als diesjährigen Preisträger der Gifhorner Rose auszuzeichnen", sagte Schneck.Das sichtlich gerührte Ehepaar durfte sich neben der Auszeichnung auch über ein damit verbundenes Preisgeld von 250 Euro freuen. Die gelungene Veranstaltung endete mit einer weiteren Einlage der Künstlerin Imanthi, die einen kleinen Imbiss musikalisch begleitete.
Quelle:
Isenhagener Kreisblatt, 30.08.2010
Jade-Weser-Port hat auch Auswirkungen auf Wittingen
SPD Landtagsfraktion besuchte Jade-Weser-Port. Ausbau des Hafens verbessert wirtschaftliche Situation vor Ort.
Der Gifhorner Landtagsabgeordnete Klaus Schneck besuchte mit dem Arbeitskreis Wirtschaft und Verkehr der SPD Landtagsfraktion die Baustelle des Jade-Weser Ports. In diesem Rahmen machte er deutlich, dass diese Großprojekt Auswirkungen auf die gesamte Niedersächsische Güterverkehrsstruktur habe. ....
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Schneck besucht die Müllerschule in Wittingen
Der SPD Landtagsabgeordnete informierte sich im Gespräch mit dem Leiter der Müllerschule OStR Hans-Rainer Rhode und dem Vorsitzender des Prüfungsausschusses Hubertus Nitzschke über die Situation und Ausbildung an der Müllerschule.
Klaus Schneck mit dem Prüfungsaussschuss und den Lehrkräften der Müllerschule. Hubertus Nitzschke (4.v.r.) - Vorsitzender des Prüfungsausschusses und OStR - Hans-Rainer Rhode (2.v.l.) Leiter der Müllerschule im Gespräch mit Klaus Schneck.
Jungen Menschen, die den Beruf des Müllers bzw. der Müllerin erlernen möchten, stehen in Deutschland nur noch zwei Berufsschulen zur Verfügung, für Norddeutschland ist die Müllerschule in Wittingen zuständig. Klaus Schneck Landtagsabgeordnete machte sich bei seinem Besuch ein Bild der derzeitigen Ausbildungssituation eines Müllers. Neben Stuttgart gibt es seit mehr als 25 Jahren in Wittingen die "Müllerschule". Diese ist eine Abteilung der Berufsbildenden Schulen II des Landkreises Gifhorn, berichtete der Leiter Hans-Rainer Rhode. Hier absolvieren die Auszubildenden den theoretischen Teil ihrer Berufsausbildung. „Der Beruf des Müllers hat auch in der heutigen ...
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"Peiner Rose" und "Gifhorner Rose"
Hubertus Heil stiftet mit den Landtagsabgeordneten Matthias Möhle, Klaus Schneck und Detlef Tanke je einen Preis für gesellschaftliches Engagement
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil stiftet mit den drei Landtagsabgeordneten Matthias Möhle, Klaus Schneck und Detlef Tanke diesen Preis, um ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement in unserer Region auszuzeichnen. Heil: "Wir möchten zukünftig einmal im Jahr vorbildliches Engagement mit der "Gifhorner Rose" und der "Peiner Rose" auszeichnen. Viele Menschen setzen sich in ihrer Freizeit für unsere ...
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Schneck und Tanke: "Land Niedersachsen klaut den Kommunen Geld"
Die niedersächsische Landesregierung plant den so genannten Entschuldungsfonds. Dieser soll ab dem Jahr 2012 fusionierenden Kommunen zu deren Schuldenentlastung zur Verfügung stehen. Die Mittel für die Tilgung wollen CDU und FDP zur Hälfte aus dem Topf des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) entnehmen. Dadurch werden
sich die Zuweisungen an die Kommunen im Landkreis Gifhorn erheblich reduzieren. ...
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Erste Integrierte Gesamtschule im Landkreis Gifhorn
Nach den Schulferien startet die erste Integrierte Gesamtschule (IGS) des Landkreises Gifhorn. Zweite IGS soll eingerichtet werden.
Die SPD-Kreistagsfraktion mit ihrer Vorsitzenden Ines Kielhorn (r.) fordern eine zweite IGS.
Nach dem Besuch des Schulzentrums Sassenburg sieht sich die SPD-Kreistagsfraktion in ihren vorangegangenen intensiven Bemühungen, eine IGS zu fordern und einzurichten, ausdrücklich bestärkt. „Das Gespräch mit Schulleiter Rolf Maskus gibt uns die endgültige Gewissheit, dass diese Schulform von den Eltern gewünscht wird. Die von der CDU/FDP geführte Landesregierung ist zum Umdenken gezwungen. Niedersachsen braucht mehr Integrierte Gesamtschulen. Das dreigliedrige Schulsystem ist ein Auslaufmodell“, so die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Ines Kielhorn.
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Hartnäckiges Engagement von Eltern hat sich gelohnt
Die Petition aus Hankensbüttel gegen die Zusammenlegung von Klassen war erfolgreich. Die Landesregierung hat einen dementsprechenden Erlass angekündigt.
Mit dem von Kultusminister Dr. Bernd Althusmann angekündigten neuen Erlass, einmal gebildete Klassen wieder mindestens zwei Jahre bestehen zu lassen, hat die Einsicht in die pädagogische Notwendigkeit gesiegt. Zukünftig dürfen keine 1. und 5. Klassen mehr zusammengelegt werden. „Ich freue mich für die Eltern der Karl-Söhle-Grundschule in Hankensbüttel, die zum nächsten Schuljahr aus drei 1. Klassen zwei 2. Klassen errichten sollte. Dieser pädagogische Unsinn zulasten der Kleinsten ist jetzt vom Tisch. Die Klassen in der Karl-Söhle-Grundschule in Hankensbütte bleiben weiter bestehen“, so der SPD Landtagsabgeordnete Klaus Schneck. „Dies ist der Verdienst des hohen Engagements der betroffenen Eltern und der Petenten. Mit dieser Veränderung des Erlasses wird nicht nur der Grundschule in Hankensbüttel geholfen, sondern allen betroffenen Grundschulen in Niedersachsen“, freut sich Klaus Schneck.
„Der Landkreis Gifhorn braucht eine zweite IGS“
Die Gifhorner SPD setzt sich geschlossen für die Einrichtung einer weiteren IGS im Landkreis Gifhorn ein. Das Bewerbungsverfahren für die IGS Sassenburg hat den Bedarf nach einem weiteren Angebot bewiesen.
Der SPD Landtagsabgeordnete Klaus Schneck begrüßt das die SPD Gifhorn geschlossen für eine zweite IGS im Landkreis Gifhorn steht und unterstützt die Forderung der SPD Kreistagsfraktion mit der Planung einer weiteren IGS schnell zu beginnen. „Im heutigen Pressegespräch in Gifhorn wird deutlich, dass Kreis SPD, Landtagsabgeordnete, ....
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Klaus Schneck zu Gast beim SPD Ortsverein Ehra-Lessien
Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung wurde Jenny Reissig als Vorsitzende wiedergewählt und der Landtagsabgeordnete Klaus Schneck berichtete von der aktuellen Politik in Land und Bund.

Auf der Mitgliederversammlung wurden vom SPD Ortsverein Ehra-Lessien die Weichen für eine erfolgreiche Kommunalwahl 2011 gestellt. Jenny Reissig, die Bürgermeisterin von Ehra-Lessien wurde als Ortsvereinsvorsitzende bestätigt. In dem neuen Vorstand stehen ihr zukünftig Schriftführer Christian Osiewadz,
Kassenprüfer Wolfgang Müller stellvertretender Vorsitzender Ralf Großmann und Kassenwart Manfred Müller zur Seite. Die SPD Ehra-Lessien möchte ihre erfolgreiche Arbeit für die Gemeinde fortsetzen und Ehra-Lessien noch attraktiver gestalten. Als Beispiel dafür stellte Reissig die neue Fahrradkarte rund um Ehra-Lessien vor.
Der SPD Landtagsabgeordnete Klaus Schneck kritisierte in seiner Rede die Politik der Schwarz-Gelben Regierungen in Berlin und Hannover scharf. CDU, CSU und FDP beweisen immer wieder, dass es ihnen nicht um die Interessen der Bürger geht, denn allen Warnungen zum Trotz hält die schwarz-gelbe Bundesregierung an ihren Steuersenkungsplänen, der Kopfpauschale und der Ablehnung von Mindestlöhnen fest.
Schon das Wachstumsbeschleunigungsgesetz belastet die Länder und Kommunen schwer durch Steuerausfälle. Um weitere Steuersenkungen zu verwirklichen, wird die Bundesregierung erhebliche Sparmaßnahmen beschließen müssen. Es ist zu befürchten, dass diese vor allem Arbeitnehmer belasten werden. Mit der Kabinettsumbildung in Niedersachsen versucht Ministerpräsident Wulff verzweifelt einen großen Befreiungsschlags. Die Landesregierung ist verschlissen, die Kabinettsumbildung war überfällig. Bemerkenswert ist dabei, dass die CDU-Landtagsfraktion zur Erneuerung nicht beitragen konnte. Die CDU-Fraktion ist leer gefegt und ausgezehrt. Mit dem Austausch in den Bereichen Kultus, Wissenschaft und Soziales räumt die Landesregierung in allen Schlüsselfragen ein.
Geehrt wurden für 20 Jahre Mitgliedschaft Joachim Reissig, Heike Walter und Ilona Mittelstädt. Sven Grabowski wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft von uns geehrt.
Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Wiederwahl nach 22 Jahren, 1. Vorsitzende Jenny Reissig,
Wiederwahl nach 4 Jahren Schriftführer Christian Osiewadz,
Wiederwahl als Kassenprüfer Wolfgang Müller,
im Amt stellv. Vorsitzender Ralf Großmann,
im Amt Kassenwart Manfred Müller
Das Kommunalwahl 2011 - Team setzt sich zusammen aus Jenny Reissig, Ralf Großmann, Manfred Müller und Frank Bätje.
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Der Landtagsabgeordnete Klaus Schneck besuchte mit Vertretern der SPD Arbeitsgemeinschaft „60 Plus“ den Ruhesitz Romantica in Bokel.
Karl-Dieter Löffert, Hans-Adolf Müller, MdL Klaus Schneck, Dr. Hannelore Bossert SPD Ortsvereinsvorsitzender Martin Rausch, Rainer Knop, Wolfgang Korsch.
Dr. Hannelore Bossert, die Leiterin des Ruhesitzes erklärte ihren Gästen das Konzept ihrer Einrichtung "Grundtenor unseres Konzeptes ist die Gruppenpflege, wobei eine Gruppe max. zehn bis 12 Bewohner umfasst. Dadurch sind wir in der Lage familienähnlich pflegen zu können und versuchen, unseren Bewohnern die Familie ein wenig zu ersetzen und eine neue Heimat aufzubauen. Die Einrichtungsphilosophie fordert, dass für jeden Bewohner unabhängig vom Grad der Pflegebedürftigkeit eine an den persönlichen Bedürfnissen orientierte, möglichst hohe Lebensqualität erreicht werden soll", so Frau Dr. Bossert. Wie gut dies im Ruhesitz Romantica gelingt, wurde kürzlich durch eine sehr gute Benotung des Pflege-TÜVs bestätigt. Neben den Aktivitäten des täglichen Lebens sind Privatheit, Unabhängigkeit, Wahlfreiheit, Würde, Selbstverwirklichung, Rechtssicherheit weiteren Merkmale (eventuell Qualifikationen) des Hauses.
Im Ruhesitz Romantica leben derzeit 65 Bewohner, die von 34 Vollzeitbeschäftigten und drei Auszubildenden betreut werden. Das Haus würde noch neun weiteren Bewohnern Platz bieten. Im Umkreis von 50 Kilometern liegen noch 163 Heime. Im Landkreis Gifhorn sind derzeit 148 freie Plätze gemeldet.
Schneck nutze die Gelegenheit, um auf die Probleme des Pflegewesens in Niedersachsen hinzuweisen. "Die Attraktivität und Akzeptanz der Pflegeberufe ist deutlich gesunken. Wir verzeichnen einen zunehmenden Fachkräftemangel. Vor allem gibt es viel zu wenig Nachwuchs und Praxisplätze in der Altenpflegeausbildung", so Schneck. Dies wurde auch von Frau Dr. Bossert bestätigt, auch im Ruhesitz Romantica werden ausgebildete Pflegekräfte gesucht. "Dabei könnte dieser Bereich ein wirklicher Jobmotor sein. Er ist und bleibt personalintensiv. Der Dienst an kranken oder pflegebedürftigen Menschen ist für unsere Gesellschaft sehr wichtig. Die Pflege darf nicht als Kostenproblem behandelt werden, sondern ist unverzichtbar für die Würde des Menschen", so Schneck weiter.
Neuer Vorstand im Ortsverein Wittingen gewählt
Auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Wittingen wurden die langjährigen Mitglieder geehrt und der neue Vorstand gewählt.
Vorstandswahlen im Ortsverein Wittingen.
Der SPD Ortsverein Wittingen hat auf seiner Jahreshauptversammlung seine langjährigen Mitglieder geehrt und einen neuen Ortsvereinsvorstand gewählt.
Die stellvertretenden Vorsitzenden Hans-Jürgen Schindler und Sabine Thielk-Adler bedankten sich bei Bernd Uchdorff für 50 Jahre Parteizugehörigkeit, bei Wilhelm Genrich, der bereits 40 Jahre SPD-Mitglied ist und für die 25jährige Mitgliedschaft von Inge Westphal. Die Jubilare wurde für ihr Engagement und ihrer geleisteten Parteiarbeit auf der Versammlung ausgezeichnet. Nach der einstimmigen Entlastung des vorherigen Vorstands wurde ein neuer Ortsvereinsvorstand am Abend gewählt.
Mit einer außerordentlichen Mehrheit wurde Hans-Heinrich Koch von den Mitgliedern zum Vorsitzenden gewählt. Der neue Vorsitzende bedankte sich bei den Mitgliedern für das ausgesprochene Vertrauen und bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern für die engagierte Arbeit im Ortsverein. Als seine Stellvertreter wurden Sabine Thielk-Adler, Kevin Lenk und Dieter Meinecke gewählt. Dem Vorstand wurde als Kassierer Sven Zaft und als Schriftführerin Jana Schneck zur Seite gestellt.
Zum Beisitzer wurden Hans-Uwe Kabrodt, Christel Rehbock, Rainer Otto, Klaus Thomas, Wilhelm Dargel, Bernd Uchdorff sowie Bernd Hasenfuss gewählt. Kassenprüfer sind Wilhelm Genrich und Günter Mitschke
Im Anschluss berichteten Landtagsabgeordneter Klaus Schneck und Kreistagsabgeordneter Hans-Jürgen Schindler über ihre Arbeit und wiesen auf eine eklatante Landespolitik der schwarz-gelbe Regierung hin. "Es gleicht einer Katastrophe", so Schneck auf der Versammlung, "was sich die Politiker der Regierung erlauben. Die Leidtragenden sind die Landkreise und die Kommunen, die ständig mit Haushaltskürzungen kämpfen müssen." Schindler pflichtete Schneck bei und wies darauf hin, dass auch der Landkreis Gifhorn betroffen ist. Abschließend kündigte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Sabine Thielk-Adler den Besuch des Bezirksvorsitzenden Hubertus Heil am 24. April in Gifhorn an.
Das Gesundheitssystem braucht Bewegung
Klaus Schneck zu Besuch beim Sozialverband Deutschland (SoVD) Knesebeck
Landtagsabgeordneter Klaus Schneck war als Referent beim Ortsverein des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in Knesebeck zu Besuch.
Der Verband hatte in den vergangenen Wochen im nördlichen Landkreis Gifhorn Unterschriften gesammelt, um auf die schlechte ärztliche Versorgung in der Region aufmerksam zu machen. „Im Landkreis sind zu wenige Hausärzte angesiedelt, somit weist Gifhorn im Vergleich zu anderen Landkreisen in Niedersachsen einen niedrigen Versorgungsgrad auf“, mahnt Landtagsabgeordneter Klaus Schneck. In seiner Rede vor dem Verband und vor den geladenen Gäste verdeutlichte Klaus Schneck nicht nur die Problematik, sondern lieferte mögliche Aspekte zukünftig gegen den Hausärztemangel vorzugehen. „In der Pflicht steht vor allem die Kassenärztliche Vereinigung. Vertreter der Politik und der Kassenärztlichen Vereinigungen müssen gemeinsam Ideen finden, um die bereits vorhandene Misere einzudämmen und um neue Wege zu beschreiten“, erklärt Schneck auf der Versammlung. „Es kann nicht unser Anliegen sein, dass Patienten keinen Hausarzt in ihrer Wohnortnähe haben. Die systematische Vernetzung und flächendeckende Versorgung durch Hausärzte muss vorhanden sein.“
Wie genau die Politik zukünftig dieses Thema angehen wird, wird Klaus Schneck am 4. März in Vorsfelde/Wolfsburg und am 5. März in Wesendorf mit Vertretern der Gesundheitspolitik in einer öffentlichen Veranstaltung diskutieren. Eingeladen sind SPD Landtagsabgeordnete Petra Tiemann, Expertin für medizinische Fragen, der Sprecher des Bezirksausschusses der Kassenärztlichen Vereinigung Thorsten Kleinschmidt, der Pressesprecher der BKK FTE Philipp Drinkut sowie Dr. Meinhardt Leopold.
Vertreter des SoVD überreichen Unterschriften an SPD-Fraktion
In dieser Plenarwoche waren der SoVD Knesebeck und der SoVD Kreisvorsitzende Johannes Pohl im Niedersächsischen Landtag zu Gast, um Uwe Schwarz dem Sozialpolitischen Sprecher der SPD, Petra Tiemann, Mitglied im Sozialausschuss und dem Gifhorner Landtagsabgeordneten Klaus Schneck mehr als 3700 Unterschriften für eine bessere ärztlichen Versorgung am Wochenende im Nordkreis zu überreichen.
Schneck (1.v.r.) sichert zu: Die Unterschriftensammlung soll als Petition in den Landtag eingebracht werden.
Die Unterschriftensammlung soll als Petition in den Landtag eingebracht werden, so die Zusage von Klaus Schneck. „Die Konzentration des Wochenenddienstes im allgemeinmedizinischen Bereich am Gifhorner Krankenhaus hat zu einer massiven Verschlechterung der Versorgung im Gifhorner Nordkreis geführt“, so Schneck. „Mit dieser Verschlechterung der Gesundheitsversorgung vor Ort, werden insbesondere die Menschen im Nordkreis weiter benachteiligt“, so Schneck weiter.
Die Vorsitzende des SoVD Knesebeck Christel Rehbock beklagte diese Situation. „Wer am Wochenende erkrankt und niemanden in der Familie oder der Nachbarschaft hat, der einen mit dem Auto ins Gifhorner Krankenhaus bringt, dem bleibt nichts anderes übrig, als den Rettungstransport anzurufen“, so Rehbock. Deshalb habe der SoVD in den vergangenen Wochen überall im Nordkreis bei Ärzten und Apotheken Unterschriftenlisten mit der Forderung nach einer besseren Versorgung ausgelegt. „Dass wir in so kurzer Zeit fast 4000 Unterschriften zusammenbekommen haben, zeigt wie groß das Problem im Nordkreis ist“, so ihr Stellvertreter und Knesebecker Bürgermeister Heinz-Ulrich Kaprodt weiter.
Die flächendeckende Versorgung mit Ärzten liegt in der Zuständigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung. „Die KVen verweigern sich anderer Regelungen für den hausärztlichen Wochenenddienst, deshalb sind solche Protestaktionen, wie diese Unterschriftensammlung sehr zu begrüßen“, erklärte Schwarz. Dies Bestätigte auch der SoVD Kreisvorsitzende Johannes Pohl: „Alle unsere Bemühungen, mit Gesprächen bei der Kassenärztlichen Vereinigung etwas zu verbessern, sind ohne Ergebnis geblieben. Deshalb haben wir diese Unterschriftensammlung gestartet. Wir hoffen, dass auch andere unserem Beispiel folgen werden“ .Das Probleme bei der Versorgung mit Hausärzten ist bekannt. Alleine in Niedersachsen fehlen auf dem Land fast 700 Ärzte. Damit belegt Niedersachsen den traurigen Spitzenplatz in Deutschland. „Gerade in Gifhorn ist die Lage besonders schlecht. Bei Hausärzten hat der Landkreis Gifhorn den niedrigsten Versorgungsgrad niedersachenweit und ist damit schon jetzt unterversorgt“, erklärte Schneck.
„Notwendig ist ein gemeinsames Handlungskonzept vom Sozialministerium, den KVen und den kommunalen Spitzenverbänden zur Sicherung und Weiterentwicklung einer kompetenten, ortsnahen und flächendeckenden Versorgung mit hausärztlichen Leistungen in Niedersachsen. Wir brauchen eine Reform bei der Vergabe von Medizinstudienplätzen. Außerdem sollten Studenten, die sich zu einer hausärztlichen Zulassung in Niedersachsen verpflichten, besonders gefördert werden“, forderte Schneck.
Vergleich Berichterstattungen aus dem Wahlkreis
Pressebericht
Katastrophale Landesstraße in Ehra
Bürgermeisterin von Ehra-Lessien Jenny Reissig und Klaus Schneck machen auf Straßenschäden aufmerksam.
Die L288 ist in Ehra ein einziger Flickenteppich. Unter einer dünnen Straßendecke liegt noch immer altes Kopfsteinpflaster, dass durch die starke Verkehrsbelastung immer wieder offengelegt wird. Bei einer Verkehrszählung kam laut dem Bericht von Reissig hervor, dass täglich weit über 3000 LKWs durch Ehra fahren. Dies bringt für die Anwohner nicht nur eine Belastung durch den Verkehrslärm, sondern verursacht auch Schäden an den Häusern entlang der 288. Da das Land aber nicht die nötigen Fi-nanzmittel für die Straßensanierung bereitstellt, werden immer nur wieder die neue Löcher in der Straßendecke geflickt und die Schilder „Straßenschäden“ aufgestellt. „Es ist wirklich erschreckend, in welchem Zustand die Landesstraße hier ist. Aber dies ist leider kein Einzelfall, deshalb haben wir als SPD auch den Wettbewerb ins Leben berufen. Wir wollen damit auf den großen Investitionsbedarf bei den Landesstraßen hinweisen und hoffen, dass dadurch die Schwarz-Gelbe Landesregierung zum Handeln bewegt wird“, so Schneck. Eine Hoffnung auf Entspannung der Verkehrssituation besteht im Bau der A39. „Mit der neuen Autobahn kann insbesondere ein Großteil des Fernlastverkehrs aus dem Dorf herausgehalten werden. Eine wirkliche Entlastung wird es aber nur geben, wenn auch die Querspange zwischen A39 und A14 kommt, deshalb darf auf keinen Fall auf die Querspange verzichtet werden“, so Schneck. In Ehra macht man sich auch Hoffnung, im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen beim Autobahnbau, auf eine Sanierung der Ortsdurchfahrt.
Familie als Handicap - Oder wie sieht das Konzept von Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus?
Zur Konferenz der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) hatte der Vorsitzende Klaus Schneck den DGB-Referenten Frank Meissner geladen, um über das immer stärker werdende Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu diskutieren.
Werner Herrmann, Gunter Wachholz (r.), Klaus Schneck mit Frank Meissner (2.v.l.) im Gespräch.
Öffentliche Betreuungsangebote, Elternzeit, geschlechterdifferenzierte Arbeitsteilung und familienfreundliche Betriebe sind Schlagworte für das Projekt „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Insbesondere Personal- und Betriebsräte setzen sich zunehmend für das Thema ein. Dies wurde auch Frank Meissner im Gespräch mit den VW-Betriebsratsmitgliedern für Gleichstellung Erika Stetz und Gabriele Trittel klar. Familienfreundliche Unternehmen werden in Zukunft mehr Vorteile haben, qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu gewinnen. Auch hierin waren sich die Betriebsrätinnen einig, wer flexibel ist, erntet als Unternehmen unter den Angestellten hohes Engagement und Motivation.
vollständiger Bericht
Die Entwicklung der niedersächsischen Feuerwehren
Auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Schneck und Detlef Tanke sprach am 01. Oktober der Feuerwehrexperte der SPD-Landtagsfraktion Klaus-Peter Bachmann über die aktuellen Entwicklungen der Niedersächsischen Feuerwehren. Bei der Begrüßung der Gäste lobte Klaus Schneck die großen Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren.
Detlef Tanke, Klaus-Peter Bachmann und Klaus Schneck im Gespräch mit Kreisbrandmeister Willi Aldinger (2.v.l.)
Auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Schneck und Detlef Tanke sprach am 01. Oktober der Feuerwehrexperte der SPD-Landtagsfraktion Klaus-Peter Bachmann über die aktuellen Entwicklungen der Niedersächsischen Feuerwehren.
Bei der Begrüßung der Gäste lobte Klaus Schneck die großen Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren. „Zahlreiche Länder schätzen unser effektives und vor allem schnelles Brandt- und Katastrophenschutzsystem. Insbesondere das ehrenamtliche Engagement, welches die Kameradinnen und Kameraden aufbringen, ist gar nicht hoch genug zu loben. Dies ist aber auch davon abhängig, dass Land und Kommunen die nötigen Voraussetzungen schaffen, “ so Schneck. Auch Klaus-Peter Bachmann stellte die großen Vorteile des Freiwilligensystems heraus. „Die Kameradinnen und Kameraden in den freiwilligen Feuerwehren leisten einen großartigen Dienst an der Allgemeinheit und sind der Kern unserer Gefahrenabwehr. Wir als Politiker sind verpflichtet, sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen und die notwendigen Bedingungen zu schaffen, damit sie auch weiterhin die Voraussetzungen für ihre Arbeit haben,“ so Bachmann.
Darüber hinaus berichtete Bachmann über die anstehenden Entscheidungen auf Landesebene beim Niedersächsischen Brandschutzgesetz und die Zuordnung der Feuerwehren, die innerhalb der Struktur unterhalb der Polizei angesiedelt werden sollen. Neben der finanziellen Ausstattung der Feuerwehren identifizierte er insbesondere die demographische Entwicklung als anstehende Herausforderung. Die SPD fordere daher, alle kleinen Ortsfeuerwehren zu erhalten, die Aus- und Fortbildung zu sichern, Probleme bei der Freistellung durch die Arbeitgeber auszuräumen und die Feuerwehr auch für Einwohner und Bürger mit Migrationshintergrund interessant zu machen.
Bei der folgenden Diskussion lobte der Kreisbrandmeister Willi Aldinger die Fachkompetenz Bachmanns und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei der Diskussion über die Leitstellenorganisation und bei dem Problem der defekten Ehrenzeichen. Er berichtete, dass die Feuerwehr im Land-kreis mit 4800 Aktiven gut aufgestellt sei. Er wies aber auch auf das Problem der Nachwuchsgewinnung sowie aufdie Ausstattung und fehlender Führerscheine für Einsatzfahrzeuge hin. Das Podium war sich einig darin, dass es notwendig sei, die Arbeit der Freiwilligen weiter zu unterstützen; als Beispiel wurde sich insbesondere für die Einführung einer Feuerwehrrente ausgesprochen.
Zu Besuch in der Wittinger Tafel
Hubertus Heil und Klaus Schneck werden Mitglieder der Wittinger Tafel und lernen die Arbeit der Ehrenamtlichen kennen.
Klaus Schneck und Hubertus Heil im Gespräch in der Wittinger Tafel.
Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil und Landtagsabgeordneter Klaus Schneck besuchten im Rahmen des Wahlkampfs die Wittinger Tafel. Die soziale Einrichtung, die erst im August 2008 eröffnet wurde, versorgt mehr als 180 Familien in einem Einzugsbereich von rund 130 Kilometer mit Lebensmittel. Heil und Schneck erhielten nicht nur einen Einblick in die Arbeit der dort ehrenamtlich Tätigen, sondern packten mit an und halfen bei der Essensausgabe. „Das Einzugsgebiet unserer Einrichtung reicht von Hankensbüttel bis Brome und bis nach Diesdorf, in Sachsen-Anhalt“, erklärt Vorstandsvorsitzende Steffi Mühlbach. „Vor der Eröffnung der Wittinger Tafel mussten die Betroffenen entweder nach Wolfsburg oder Gifhorn oder eben nach Uelzen. Doch auch dieser Weg ist mit Kosten verbunden, den viele zum Teil gar nicht tragen können.“ Im April dieses Jahres konnte die Wittinger Tafel dank der Spenden und der Hilfe der Bevölkerung ein Transportfahrzeug leasen. „Eine enorme Erleichterung. Auch um die Lebensmittel von Restaurants und anderen Anbietern abzuholen“, so Mühlbach weiter. „Auch im Gespräch mit Steffi Mühlbach wird klar, wie sehr die Schere von Armut und Wohlstand auseinander klappt. Und auch wenn die Zeiten sehr schwierig sind, und wir keine Heilmittel vorweisen können, so bin ich von dem Engagement der Menschen für Bedürftige zutiefst beeindruckt. Dies zeigt mir zudem, dass das Miteinander und Mitgefühl in unserer Gesellschaft für den Anderen vorhanden sind und nicht auf der Strecke bleiben“, erklärte Heil gegenüber der Vorstandsvorsitzenden und bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. „Der Sozialstaat ist in der Pflicht zu Handeln. Menschen, egal welcher Herkunft, brauchen gleiche Chancen“, fasst Schneck zusammen. „Erst dann können wir den Kindern, vor allem aus sozial benachteiligten Familien eine andere, eine neue Perspektive bieten.“